Veto-Recht gegen Ein-Euro-Jobs gefordert

Ein Arbeitsamt von Moe_/Flickr.com
Der Arbeitsmarkt ist ein leidiges Thema der deutschen Politik. Hohe Arbeitslosenzahlen, Fachkräftemangel und das Problem mit der Rentenkasse belasten derzeit die Regierung. Stets und ständig wird an neuen Reformen gefeilt, die die Situation verbessern sollen. Ein Punkt, der schon lange diskutiert wird, ist der Einsatz von Langzeitarbeitslosen als sogenannte Ein-Euro-Jobber. Gewerkschaften klagen dieses Prozedere schon seit dessen Erfindung als menschenunwürdig an, Arbeitgeber sind ebenfalls dagegen. Beide Parteien fordern nun ein Veto-Recht gegen diese Minderlohn-Tätigkeiten. Die Kommunen protestieren jedoch, schließlich sind sie es, die am meisten von dem Programm profitieren. So werden die Ein-Euro-Jobber beispielsweise eingesetzt, um öffentliche Parks zu säubern oder in Schulen zu putzen. Zudem ist ein Hauptargument der Kommunen, dass auch große Konjunkturaufschwünge an den Schwachen dieser Gesellschaft vorbeiziehen würden und diese auch trotz verbesserter Arbeitsmarktlage keine Chance hätten, einen „normalen“ Arbeitsplatz zu ergattern. Für diese Menschen bieten die Ein-Euro-Jobs wenigstens die Möglichkeit, sich einen geringen Betrag dazuzuverdienen. Der Hauptaspekt liegt jedoch in der Beschäftigung dieser Menschen. „Langzeitarbeitslosigkeit macht psychisch krank. Das Gefühl, nicht gebraucht zu werden, sorgt früher oder später für Depressionen, Schlafstörungen oder Angstattacken“, so Vertreter des Städte- und Gemeindebundes.
Im Juli dieses Jahres waren in Deutschland 197.000 Menschen in Ein-Euro-Jobs beschäftigt – dies sind Arbeitsgelegenheiten, die es sonst nicht gäbe und die durch ihre Abschaffung eine erhebliche Lücke hinterlassen würden. Denn so günstige Arbeiter finden die Kommunen sonst nicht für alle Arbeiten, die fällig werden. Zudem würde der Staat rund 200000 Menschen mehr als Hartz-IV-Empfänger einstufen müssen. Die Gewerkschaften sehen dies anders: sie glauben, dass alle Ein-Euro-Jobber auch auf dem ersten Arbeitsmarkt Chancen hätten, welche ihnen durch die Lohnersatzleistung verwehrt blieben. Arbeitgebern sind die „billigen Arbeitskräfte“ schon lange ein Dorn im Auge: sie fürchten, Aufträge zu verlieren, da sich Kommunen für die günstigen Arbeiter entscheiden.
Abschaffung der Ein Euro jops, und die gewerkschaft sollte sich lieber zurückhalten sie sorgen für sich selbst, wir lassen uns nicht ausbeuten somindest nicht für gewerkschaft die sowiso fehl am Blatz sind siehe bei Stadtwerke Witten hab dort schlechte Gewerkschaft dort machen sie Soger ein Arbeiter fertig (Scheidung)so das er seine Kinder nicht mehr sehen kann. Siehe mich.