Die Kunst der Selbstorganisation

© pholidito - Fotolia.com

© pholidito - Fotolia.com

Als eingespannter Arbeitnehmer kennt man das Gefühl am Ende eines Tages. Man arbeitet und arbeitet und am Ende hat man das Gefühl, dass wieder nichts geschafft wurde, weil immer wieder neue Aufgaben auf den Tisch flattern. Verheiratet mit dem Terminplaner, kann das Phänomen genannt werden. Dabei hilft es jedoch schon, eine sehr gute Selbstorganisation an den Arbeitstag zu legen. So manche Aufgabe geht dann wie von selber. 

Ein guter Trick dabei ist es, sich nicht alle Aufgaben die auf den Tisch legen, als Ziel der Bearbeitung zu sehen, sondern nur einen Teil davon. Dabei ist es sehr wichtig, dass man realistisch einschätzt, ob auch wirklich die Anzahl der Aufgaben abgearbeitet werden kann. Denn wie es im Leben ist, so ist es auch auf der Arbeit: immer wieder passieren unvorhergesehene Dinge. Deswegen auch die Einteilung, dass man sich maximal die Hälfte der für den Tag vorgesehenen Aufgaben vornimmt, schließlich kommt immer wieder etwas dazwischen. Vor allem Aufgaben, die eine höhere Priorität haben als die, die schon auf dem Tisch liegen.

Auch die Einteilung, welche Aufgaben zuerst gemacht werden, ist selbstorganisatorisches Können. Am besten die Aufgaben, die einen am wenigsten Spaß machen, zuersrt machen. Da das auch meist die Aufgaben sind, die am schwersten sind, sollte der Biorhythmus genutzt werden. Der nämlich ist am aktivsten gegen 10 und 16 Uhr. Daher sind E-Mails, die abgerufen werden müssen, auch eine Aufgabe, die man getrost dorthin legen, wo man sich müde fühlt. Ein guter Tipp für Störenfriede – auch wenn es der allerliebste Kollege ist, der ständig ins Büro kommt: ihm ein paar Mal wenn er hereinkommt entgegenlaufen, dann merkt es irgendwann von selbst, dass er stört und wird nicht einmal unfreundlich darauf aufmerksam gemacht. 

Hinterlasse eine Nachricht